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Ruhige Orte am Gardasee

Abseits des Massentourismus gibt es auch am Gardasee ruhige Orte, die zum geruhsamen Urlaub einladen. So findet man am See kleine Buchten mit Naturstränden, malerische Häfen mit schönen Promenaden, weitläufige Olivenhaine und die umliegende Berge haben zahlreiche Wanderwege. Der Ausflug in die Natur bietet eine gute Gelegenheit zur Erholung und Wanderer haben auf den Höhenlagen einen guten Ausblick auf den See. In den kleineren Häfen können Urlauber an der Mole spazieren gehen und die Schiffe auf dem See beobachten. Und im Umland vom Gardasee bieten die zahlreichen Täler, Gärten und Terrassen einen erholsamen Ausflug.

Beschauliche Orte am Gardasee

Nördlich von Malcesine liegt Navene, ein kleiner Ort am Ostufer. Die meisten Häuser befinden sich auf Terrassen und die Höhenlage bietet einen guten Seeblick. Für Badeurlauber gibt es einen schmalen Kiesstrand, der über einen Uferwanderweg erreichbar ist. Hier haben Surfer am Vormittag beste Windbedingungen und der Strand ist nicht allzu überlaufen. Auch Taucher finden vor Navene gute Gelegenheiten zum Sport und die Tauchgründe sind für Fortgeschrittene gut geeignet. Naturfreunde können sich auf den Höhenlagen erholen und die Aussicht genießen. Vom Ortskern geht’s über den Wanderweg Nr. 634 bis zur Hütte Bocca di Navene und auf einer Höhe von über 1 400 Metern kann man eine Pause einlegen. Wer eine gute Kondition hat, kann von dort in Richtung Norden den nächsten Wanderweg einschlagen (Nr. 651) und bis auf eine Höhe von 2 000 Metern wandern.

Am gegenüberliegenden Westufer bietet die Hochebene von Tignale einen beschaulichen Platz zur Erholung. Nördlich von Gargnano führt oberhalb von Gardola der Weg nach Tignale, eine Kleinstadt mit 1 200 Einwohnern und einem kleinen Hafen. Das Westufer ist mit Steilwänden und Bergrücken geprägt und die Uferzonen sind sehr schmal. In Tignale haben Urlauber auf 500 Meter Höhe einen guten Ausblick auf die terrassenförmigen Felsenriffe. Wer in Richtung Gardola wandert, erreicht auf einen Felsvorsprung die Wallfahrtskirche Madonna di Montecastello. Diese Kirche stammt aus dem 17. Jahrhundert und die Hauptfassade ist mit 2 Freitreppen und dem reich verzierten Schaugiebel sehr auffällig. Im Innenraum der einschiffigen Kirche sind der goldene Altar und die Fresken sehenswert. Zur Anlage gehört ein Glockenturm aus dem 12. Jahrhundert und über das benachbarte Kloster führt ein Wanderweg zu weiteren Höhenlagen.

Cisano liegt nur 5 Kilometer südlich von Salo und ist eines der wenigen ruhigen Orte am Südwestufer. Im weiten Rund der Bucht befindet sich das kleine Dorf auf 500 Meter Höhe und man kann den weiten Ausblick auf die Landschaft genießen. In Cisano leben nur 600 Menschen und die Ortschaft bietet einen angenehmen Ruhepol zum Massentourismus.

Ruhige Orte im Umland vom Gardasee

LedroseeDer Ledrosee

Während der Hauptsaison bietet die Umgebung vom Gardasee einige ruhige Plätze, um abseits der lärmenden Strände zu entspannen. Nördlich von Riva del Garda können Naturfreunde im Valle dei Laghi, dem Tal der Seen, auf Entdeckungstour gehen. Hier reihen sich zahlreiche kleine Seen aneinander und die Landschaft besteht aus Wäldern und hohen Bergen. Besonders sehenswert ist das Castel Toblino, eine mittelalterliche Festung am gleichnamigen See. Aus Arco kommend fährt man auf der Schnellstraße 45 nach Calavino und erreicht nach 20 Kilometern die Festungsanlage. Das Castel steht auf einer Halbinsel und viele Bauteile stammen noch aus dem 15. Jahrhundert. Mit dem Rundturm und der Renaissance-Fassade ist die Festung ein beliebtes Fotomotiv und mit den umgebenden Zypressen wirkt die Anlage beinah märchenhaft. Urlauber gelangen über einen Park zum Castel und an den Uferzonen kann man die Umgebung erkunden.

Der Ledrosee ist ein weiteres Idyll in der Umgebung vom Gardasee. Nur 10 Kilometer östlich von Riva befindet sich dieser kleine Gebirgssee mit Badestränden und Wanderwegen. In den Ortschaften am See können Urlauber in Ruhe spazieren gehen und Kanuten paddeln gemütlich übers Wasser. Am Nordufer liegen die meisten Ortschaften, während am Südufer tiefe Wälder bis an die Wasserkante heranführen. Die nähere Umgebung ist aufgrund der Höhenlagen und Serpentinen auch für Mountainbiker attraktiv.

Nördlich von Riva finden Urlauber am Tennosee den nächsten Ruheplatz. Der See ist von Wäldern umgeben und an den Uferzonen führen Wanderwege um den See. Im gleichnamigen Ort steht ein mächtiges Kastell, dessen Burgzinnen bereits von weitem sichtbar sind. Direkt neben der Burg führt ein Weg zum historischen Ortskern von Frapporta, eine mit Ringmauern und schmalen Gassen sehr mittelalterlich wirkende Ortschaft. Bei einem Bummel entdeckt man die Kirche San Lorenzo, ein romanischer Bau aus dem 12. Jahrhundert. Unter den Torbögen und engen Gassen führen die verwinkelten Wege zu Gasstätten und Platzanlagen und Besucher können hier eine Pause einlegen.


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