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Daten und Fakten zum Gardasee

Der Gardasee ist der größte See in Italien und gehört zu den Oberitalienischen Seen. Von Norden nach Süden ist der See etwa 50 Kilometer lang und die tiefste Stelle reicht bis 350 Meter. Im nördlichen Abschnitt ist der See nur 4 Kilometer breit, während im Süden die breiteste Stelle etwa 17 Kilometer misst. Die langgestreckte Seenplatte hat daher eine weitläufige Uferlinie mit über 150 Kilometern.

Auf einer Fläche von 370 Quadratkilometern bietet der Gardasee genügend Platz für wassersportliche Aktivitäten wie Surfen, Segeln oder Schwimmen. Die Uferstraßen und Promenaden sind gut ausgebaut und verbinden die Ortschaften und das Hinterland mit dem See.

Lage und Geografie

Der Monte BaldoDer Monte Baldo

Zwischen Alpen und der Po-Ebene liegt der Gardasee landschaftlich reizvoll an Gebirgsketten und sanften Hügellandschaften. So sind die Landschaftszonen im nördlichen Teil mit 2 000 Meter hohen Bergen und steilen Felswänden geprägt, während der Süden mit Weinbergen und Olivenhainen sehr mediterran wirkt. Ebenso unterschiedlich sind die Uferzonen: im Norden ist der See schmal und hat fjordartige Buchten und im Süden wird der See breiter und ist mit flachen Uferzonen und Landzungen geprägt. Besucher und Touristen können bei einer Rundreise die unterschiedlichen Vegetationen erleben und von den nördlichen Felsformationen bis zur mediterranen Landschaft in den Süden fahren.

Provinzen und Städte am Gardasee

Riva del GardaRiva del Garda

Der Gardasee gehört zu 3 Provinzen, die unterschiedliche Verwaltungen haben.

Der nördliche Teil mit den Ortschaften wie Riva und Torbole gehören zur Provinz Trentino (Region Südtirol). Mit 16 000 Einwohnern zählt Riva zu den größten Ortschaften am Gardasee, während im ehemaligen Fischerdorf Torbole nur 3 000 Menschen leben. Aufgrund der guten Windbedingungen ist der nördliche Abschnitt des Gardasees ein Revier für Surfer und Segler, die sogar aus dem Ausland kommen. Die Höhenlagen reichen bis zu 2 000 Meter und sind vor allem für Kletterer reizvoll. Das nördliche Arco ist eine international bekannte Kletter-Hochburg.

Das Ostufer des Gardasees hat prominente Touristenorte wie Malcesine, Brenzone, Garda oder Bardolino und wird von der Provinz Verona verwaltet (Region Veneto). Besonders Malcesine und Garda sind mit ihren Uferpromenaden, mittelalterlichen Stadtkernen und der üppigen Vegetation bei Touristen sehr beliebt. In Richtung Süden ist das Hinterland zunehmend mit Weinbergen geprägt und vor allem Bardolino ist für seinen Weinanbau bekannt. Auch das südliche Peschiera gehört zum Veneto und hier findet man sogar Überreste aus der Antike.

Das Westufer gehört zur Provinz Brescia (Region Lombardei) und hat die einwohnerstärksten Städte und Ortschaften am Gardasee. Mit der modernen Einkaufsstadt Salo (11 000) und dem südlichen Desenzano (28 000) hat dieses Gebiet städtische Strukturen. Weitere Ortschaften in dieser Provinz sind Moniga, Toscolano-Maderno, Gargnano sowie die südlichen Orte Padenghe und Sirmione. Auch das nördliche Limone gehört zur gleichen Provinz. Die Landschaft am Westufer ist wie im Norden von Felswänden geprägt und die Berge fallen fast steil ins Meer. Daher sind die Uferzonen schmal, während das Südufer bei Sirmione oder Lazise flache Uferzonen mit weitläufigen Stränden bietet.

Da die Provinzgrenzen das Südufer in einem westlichen und östlichen Teil unterteilen, gehört der Süden zu keiner eigenständigen Provinz oder Region.

Inseln im Gardasee

Isola di GardaIsola di Garda

Der Gardasee hat mehrere Inseln, die zu einem Kurzausflug einladen. Vor Malcesine liegt die Isola del Sogno, eine beliebte Surfer-Insel. Bei günstiger Witterung kann man sogar zu Fuß die unbewohnte Insel erkunden. Weiter nördlich findet man die benachbarte Oliveninsel (Isola degli Olivi). Im südwestlichen Teil des Gardasees liegt die größte Insel: die Isola di Garda. Diese Insel ist in Privatbesitz und kann im Rahmen einer Führung besichtigt werden. Dort gibt es Rundgänge durch das Herrenhaus, eine Villa im neugotischen Stil, und Führungen durch den weitläufigen Park. Ab Gardone und Barbarano werden Fährverbindungen zur Insel angeboten. Vor Manerba liegt die Isola del San Biagio, die jeder Urlauber durch das flache Wasser zu Fuß erreichen kann. Und vor Brenzone liegt die Festungsinsel Isola del Trimelone, eine ehemals militärisch genutzte Insel und heutiges Sperrgebiet.

Klima am Gardasee

Das Klima ist am Gardasee sehr mild und wird aufgrund der Lage als sub-mediterran bezeichnet. In den Sommermonaten ist es zwischen 25 – 29 Grad warm und auch im September sind es über 20 Grad. Auch im Frühling ist es schon angenehm warm und im April und Mai kann man bei Temperaturen von 18 – 22 Grad die Sonne genießen. Als Gebirgssee sind die Wassertemperaturen erst im Sommer warm: von Juni bis September können Urlauber bei Temperaturen von 19 Grad baden. Im Frühling sind die Wassertemperaturen von 10-13 Grad eher für Taucher im Neoprenanzug geeignet. Die Wintermonate sind mit über 5 Grad mild, da die nördlich gelegenen Berge die kalten Nordwinde fernhalten.


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